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Fapulöser Gamingblog

Hallöchen liebe Leute und herzlich Willkommen zu meinem Gaming-Blog!
Febr. 10 '14

Meine Meinung zu The Legend of Zelda: A Link between worlds

Um uns die Wartezeit auf das nächste große HD-Zelda auf der Wii U zu versüßen, versorgt uns Nintendo in letzter Zeit mit sehr viel Zelda-Kram. Da wären z.B. die beiden Remakes von „Wind Waker“ und “Ocarina of Time“. Des Weiteren erscheint bald auch  „Hyrule Warriors“, ein Dynasty Warriors Spin-Off im Zelda Universum.
Ein vollwertiges Zelda Spiel gab es dann aber doch noch: „A Link between Worlds“ für den Nintendo 3DS. Ob sich das Spiel wie ein Lückenfüller anfühlt, oder doch zu was taugt, erfahrt ihr jetzt.


Mit „A Link between Worlds“ hat Nintendo sich diesmal was extrem Seltsames ausgedacht. Das Spiel ist eine Fortsetzung zum SNES-Klassiker „A Link to the past“, sieht aber auf dem ersten Blick nicht wirklich wie ein neues Zelda aus. Grund hierfür ist, dass „A Link between Worlds“ in der gleichen Welt wie sein Vorgänger spielt. Dabei wurde Hyrule fast 1 zu 1 übernommen. Einige Sounds wurden auch komplett wiederverwertet, die Musik ist größtenteils auch die gleiche. Wobei Diese orchestrale Neuauflagen sind, die wirklich wundervoll klingen. Veteranen werden sich also heimisch fühlen.
Doch kann so ein Spiel noch wirklich glänzen, wenn es nur auf Nostalgie aus ist? Viele waren diesbezüglich sehr skeptisch. „A Link to the past“ ist eines der besten Zeldas aller Zeiten, keine Frage. Aber kann Nintendo nochmal das Gleiche machen?
Hier kann ich euch beruhigen: „A Link between Worlds“ fühlt sich trotz ähnlicher Welt und Musik noch wie ein eigenständiges Zelda an. Denn neben einer neuen Story, neuen Dungeons und neuen Charakteren bietet das Spiel auch zahlreiche andere Dinge, die das Spiel von seinem Vorgänger unterscheidet. (Außerdem ist der Nostalgiebonus ja nichts Verwerfliches.)


Wenn das geklärt wäre, können wir ja dann gleich mit der Story beginnen.
Zelda-typisch fängt man als kleiner Link an, der von seinem Freund Gri aufgeweckt wird. Link hat nämlich mal wieder verschlafen und muss sich schleunigst auf den Weg zur Schmiede begeben, wo er ausgebildet wird. Dort angekommen, trifft er auf einen Soldaten-Offizier, der beim Schmied seine Rüstung abholen will. Dummerweise vergisst er sein Schwert, den Link ihm daraufhin bringen soll. Man begibt sich zur Kirche, wo sich der Offizier angeblich aufhält. Dort trifft man aber auf den bösen Zauberer Yuga, der mit der Macht der sieben Weisen Ganon beschwören möchte. Link muss Dies natürlich stoppen.
Die Geschichte ist genauso, wie man es von „The Legend of Zelda“ erwartet. Nichts hoch Komplexes, aber auch nicht weiter wild. Denn die Zelda-Reihe ist ja nicht für ihre tiefgründige Story, sondern für tolles Gameplay und ihre Abenteuer-Atmosphäre bekannt.  Dies kann A Link between Worlds auch richtig gut.


Die Welt ist vollgestopft mit Geheimnissen, und da Diese auch nicht so groß ist, macht es auch spaß, sie zu erkunden. Man kann auch weites gehend selber entscheiden, in welcher Reihenfolge man die Dungeons absolviert. So eine große Freiheit hatte man bisher noch in keinem anderen Zelda (außer vielleicht beim Ersten auf dem NES). Die Dungeons selber und deren Rätsel sind auch sehr gut designt, und spielen sich sehr flott. Generell ist das Spiel sehr kurzweilig, da auf unnötig lange Cutscenes und Dialoge verzichtet wurde.
Die klassischen Dungeon-Items gibt es dagegen nicht mehr in den einzelnen Verliesen zu finden. Man kann nun alle Items und Waffen in einem Laden zunächst ausleihen und später dann auch kaufen. Diese würde man beim Leihen auch wieder verlieren, wenn man im Spiel stirbt. Das ganze Konzept ist recht interessant, aber geht im normalen Spielverlauf nicht ganz auf, da das Spiel an sich nicht so schwer ist, dass man ständig draufgeht, und man im Verlauf relativ schnell an sehr viel Rubin kommt, um sich die Items dann endgültig zu kaufen. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit sich als Wandmalerei an Wände zu befestigen und sich an ihnen entlang zu bewegen. Was vielleicht wie ein eigenartiges Gimmick klingt, ist in Wahrheit eine sehr innovative Idee von Nintendo. Denn viele Geheimnisse und Rätsel basieren auf dieser Technik, und es wird auch immer sehr intelligent eingesetzt.

Die Grafik ist dagegen wirklich nichts Besonderes. Einen  richtigen Stil schmeckt man nicht heraus. Es soll dem „A Link to the Past“-Stil ähneln, doch auf Grund der technischen Beschränkungen des 3DS, wirkt das Ganze nur wie Zelda in Polygongrafik. In der Vogelperspektive sieht das noch nett aus. Aber während den Cutscenes kommt dieser Charme nicht rüber.


Doch letzten Endes war ich vom Spiel sehr überwältigt, wenn man bei der Grafik ein Auge zudrücken kann. Denn wie bereits erwähnt spielt sich „A Link between worlds“ sehr schnell, es hat ein unglaublich gutes Dungeon-Design, die Musik ist extrem gut und die Rätsel sind wirklich toll und originell.

Wer einen 3DS hat sollte sich unbedingt A Link between Worlds“ zulegen, egal ob ihr nun den Vorgänger gespielt habt oder nicht. Es ist seit Langem mal wieder ein Zelda, das fast alles richtig gut gemacht hat. So wie man es nun mal auch von den alten Zeldas kennt. Außerdem ist „A Link between worlds“ auch ein wunderbarer Einstieg für Zelda-Neulinge, um die Faszination der Reihe deutlich zu machen. Ich persönlich hatte seit „Ocarina of time“ mit keinem Zelda so viel Spaß wie mit „A Link between worlds“.

Jan. 26 '14

Meine Meinung zu Tales of Xillia

Die PS3-Ära neigt sich dem Ende zu und trotzdem gab es während ihrer gesamten Laufzeit nicht so viele (Rollen)Spiele,  wie in den letzten paar Jahren.  Mit „Schuld“ ist unter anderem Namco Bandai, die in den letzten paar Jahren ihre „Tales of“-Reihe so richtig schön ausgemolken haben. Innerhalb kürzester Zeit erschien die PS3-Umsetzung von Tales of Graces, die 3DS-Umsetzung von Tales of the Abyss und Tales of Vesperia für die xbox360. Vor grade mal einem halben Jahr kam dann das aktuellste Spiel der Reihe: Tales of Xillia.
Man könnte nun meinen, dass das richtig miese Spiele sein müssen, wenn sie so oft und schnell hintereinander produziert werden. Dem ist aber definitiv nicht so:
Tales of Graces f war mein Einstieg in die Serie, und ist auch gleichzeitig mein liebstes JRPG auf der PS3. Vesperia konnte ich leider nicht spielen, da ich keine Xbox besitze, und für Tales of the Abyss hatte ich „byssher“ noch keine Zeit. Umso mehr habe ich mich also auf Xillia gefreut, konnte dies aber dann letzten Endes erst vor kurzem spielen.

In Tales of Xillia geht es um den Herrn der Geister Maxwell, der in der Gestalt einer Frau Namens Milla die Erde bewacht.
Eines Tages spürt sie eine Gefahr durch eine Waffe, die Mana absorbieren kann. Dadurch wird unbegrenzte Kraft generiert, die sowohl das Leben von Menschen als auch Geistern bedroht.
Sie macht sich also auf den Weg, diese Waffe zu finden und zu zerstören. Dabei trifft sie auf den Medizinstudenten Jyde, der aufgrund einer Entführung seines Professors auch in der ganze Sache mit drin steckt. Zusammen bilden sie ein Team und treffen im Laufe der Zeit auf mehrere Personen, die sie bei ihrer Mission begleiten. Das ganze fängt als typische Welt-Retter-Geschichte an, bietet aber einige große Story-twists, die man nicht erwartet.
Außerdem gibt es in Xillia noch eine Besonderheit. Denn man kann am Anfang  entscheiden, ob man aus der Sicht von Jyde oder Milla spielen möchte. So unterscheiden sich einige Elemente der Story, und gewisse Abschnitte erlebt abhängig davon mit wem man das Spiel gestartet hat.
Unabhängig davon aber, kann man das Spiel mit allen sechs Charakteren  spielen, was „Tales of“-Kenner nicht überraschen sollte. Womit wir beim Nächsten Punkt sind:
Das Kampfsystem.


Anders als in anderen Rollenspielen, wo man die Kontrolle über alle Charaktere im Team hat, beschränkt man sich bei den „Tales of“-Spielen auf einen einzigen. Die anderen Teammitglieder werden während den Kämpfen dann vom Computer gesteuert, oder von einem Co-op-Partner, falls man das so will. Des Weiteren ist das Kampfsystem bei den meisten Ablegern aktiv und nicht auf Runden basiert, so wie man es von klassischen JRPGs kennt. Die Kämpfe in Xillia ähneln demnach eher einem Aktion-Adventure.  Man visiert einen Gegner an, und kann dann mit Hilfe von Tastenkombinationen Arte (Angriffe) wirken, die man in Combos verbinden kann.
Dies mochte ich in Tales of Graces f schon sehr gerne, und Xillia hat es nochmals verbessert.
So hat man jetzt eine wesentlich bessere Übersicht über das ganze Geschehen, die CPU-Mitglieder agieren intelligenter, und man hat die Möglichkeit, sich mit einem anderen Gruppenmitglied zu „binden“. Das heißt, dass dein Partner sich auf deine Aktionen fokussiert, und dementsprechend handelt, indem er dir z.B. Rückendeckung gibt, dich heilt, oder mit dir Combo-Angriffe ausführt. Dabei hat jeder Charakter eigene Fähigkeiten, die er während einer Bindung einsetzt. Das macht das Kampfsystem nochmals komplexer und interessanter.
Man kann die Ki - wie gewohnt - aber auch manuell einstellen. Damit sie genau so handeln, wie man es ihnen befiehlt. Außerdem kann man auch Skill-Punkte und Fähigkeiten bei jedem Charakter selbständig verteilen. Dies lässt sich aber auch vom Computer selbständig regeln, wenn man das so einstellt. So kann jeder für sich selber entscheiden, wie tief er in das Spiel und die Mechanik eintauchen möchte.
Abgesehen davon kann man wieder seine Charaktere mit gekauften Waffen und Rüstungen bestatten, Nahrung essen, die während den Kämpfen besondere Wirkungen hervor rufen, und Nebenquests erledigen. Was fehlt, ist, das aus Graces bekannte Mixen von Objekten. Man konnte damals so Nahrung mit Zutaten selber zubereiten, Objekte zu wertvollen Objekten verbinden, und somit für einen höheren Preis verkaufen, und seine Waffen aufwerten. Das geht in Xillia leider nicht mehr. Dafür kann man nun gefundene Objekte einzelnen Händlerketten verschenken, damit diese neue Ware verkaufen, oder die Preise reduzieren.


Ein Problem hat sich in das Spiel aber wieder eingeschlichen:
Die Story von Xillia fängt sehr langsam und unspektakulär an. Richtig in Fahrt kommt sie erst nach ungefähr 15-20 Stunden Spielzeit. Und kurz vor Ende hat man dann das Gefühl, dass sich das Spiel wieder unnötig in die Länge zieht. Diese Kritik müssen sich die meisten „Tales of“-Spiele gefallen lassen. Und ich kann mir auch vorstellen, dass das für einige ein Todschlagargument ist, unabhängig davon, dass Xillia wesentlich kürzer ist als z.B. Tales of Graces, was zusammen mit dem Add-on über 60h dauert.


Doch das hat auch seine gute Seite. Denn so haben die „Tales of“-Spiele mehr Zeit, um meiner Meinung nach das Wichtigste in der Serie zu etablieren, und zwar die Charaktere.
Wenn die „Tales of“- Reihe für eins bekannt ist, dann sind das ihre liebenswerten Protagonisten. In den Spielen wird nämlich sehr viel auf die Beziehungen der einzelnen Teammitglieder untereinander und zu anderen Nebencharakteren wert gelegt. So gibt es während der Erkundung der Spielwelt immer wieder witzige Dialoge, die das Zähe Voranschreiten der Story erträglicher machen. Und am Ende eines jeden „Tales ofs“ hat man die ganzen Figuren in sein Herz geschlossen.
Ich vergleiche das immer mit einer langen Fernseh-Serie oder einem langen Anime, bei der die Story zwar nur so langsam vor sich hin bröckelt, man aber nach gefühlt 100 Folgen mit den Charakteren mit fiebert, leidet und mit lacht, egal wie lächerlich oder absurd die Situation ist.
Und wenn man so etwas in Videospielform erleben möchte, ist die „Tales of“-Reihe eine perfekte Wahl.
Die Charaktere in Xillia sind alle samt super. Der Antagonist ist einer der besten, die ich in letzter Zeit in einem Videospiel erlebt habe, und nach knapp 40 Stunden, die ich für das Spiel gebraucht habe, war ich auch ein wenig traurig, dass es nun vorbei ist.

Ich kann das Spiel jedem empfehlen, der genau auf das aus ist, was ich im letzten Abschnitt angesprochen habe: sympathische Charaktere.
Wenn man über die langsam vorangehende Story und der nicht ganz so hübschen Grafik hinwegsehen kann, sollte man sich auf dieses Spiel einlassen. Und wenn es nicht unbedingt Xillia ist, dann kann es auch ein anderes „Tales of“ sein. Sie sind nämlich allesamt ungefähr gleich gut.

Zuletzt sei noch gesagt, dass in Japan schon längst Tales of Xillia 2 raus ist, und dieser noch dieses Jahr in Europa erscheinen wird. Des Weiteren erscheint bald auch noch Tales of Symphonia in einer HD Collection; und ein neues „Tales of“ ist auch schon in Entwicklung.
Diesbezüglich hat man also noch genügend Stoff ;D

Dez. 8 '13

Meine Meinung zu Metal Gear Rising: Revengeance

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Wir kennen das Metal Gear-Franchise als Stealth Game. Es feuert unendliche Zitate ab, es hat eine Hollywoodreife Inszenierung und es hat mit Solid Snake eine Videospielikone erschaffen.
Mit Metal Gear Rising wurde das Franchise anfang dieses Jahres um ein Spiel erweitert. Doch wie der Name schon verrät, handelt es sich nicht um ein “klassisches” Metal Gear Solid.

Es geht um Raiden. Dieser wurde ja damals in Metal Gear Solid 2 eingeführt, und war auch der Hauptcharakter dort. Viele mochten ihn nicht, weil sie einerseits viel lieber mit Solid Snake spielen wollten, und andererseits Raiden nicht als gelungenen Ersatz angesehen haben.
Er war weinerlich, wusste nie was zu tun ist und sah einfach sehr androgyn aus (um es mal neutral auszudrücken).
Um sein Image wieder herzustellen, entschloss sich Kojima, dass in Metal Gear Solid 4 aus dem Rookie-Raiden (achtung Spoiler) ein Cyborg Ninja wird.
Zwar ist bis heute nicht bekannt, wieso Raiden zu einem Cyborg wurde, dennoch lässt sich dieser Umstand sehr leicht verschmerzen, denn Raiden ist nun richtig badass.
Die Szenen mit ihm sind Over the Top-Action vom feinsten. Dagegen sah Old Snake richtig alt aus.
Raiden wurde dadurch wieder beliebter, und so kam man zum Entschluss ein eigenes Spiel nur über seine Ninja-Fähigkeiten zu Entwickeln. Das Ergebnis: Metal Gear Rising: Revengeance.


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MGR spielt vier Jahre nach den Ereignissen von MGS4. Raiden und sein Team von Maverick werden dazu beauftragt den Premierminister aus einem ungennanten, afrikanischen Staat zu beschützen. Auf einmal erscheinen zwei Cyborg Ninja und deren Soldaten auf, um den Minister zu entführen. Raiden verfolgt diese, und muss zusehen, wie der Minister umgebracht wird. Es stellt sich heraus, dass Desperado Inforcement LLC - Die Gruppe, die für dieses Attentat verantwortlich ist - ganz andere Ziele verfolgt. Was genau sie wollen, und wer dahinter steckt verrate ich aber an dieser Stelle nicht. Das würde zu viel spoilern!


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Wie man sich schon denken kann, spielt man in diesem Spiel nicht Solid Snake sondern Raiden. Und da Raiden ein blutrünstiger Cyborg Ninja ist, liegt der Fokus in diesem Spielt nicht auf Stealth sondern auf extreme Schnetzel-Action.
Raiden kann in diesem Spiel so gut wie alles und jeden in präziese Stücke zerschneiden. Dieses Feature dürfte soziemlich das größte Alleinstellungsmerkmal gegenüber ähnlichen Spielen wie God of War oder Devil May Cry sein.
Man kämpft in einem gut funktionierenden aber auch vordernden Blockier-Parier-System gegen einen oder mehrere Gegner. Sobald man einen Gegner oft genug getroffen hat, leuchtet dieser orange auf. Wenn dies eintrifft kann man in  die Zeitlupe gehen und diesen dann ganz nach Laune in diverse Stücke zerschneiden. Und wenn man gut ist, und die rot markierten Stellen zerschneidet, reist Raiden den Gegnern sogar noch die Lebensenergie raus. Damit füllen sich die eigenen Leben- und Energie-Balken. Der Energiebalken ist übrigens für die Zeitlupenfähigkeit zuständig.Das ganze macht eine Menge spaß und sieht auch sehr gut aus. Die Gegner-Typen sind sehr Umfangreich und fangen bei normalen Cyborg-Soldaten an und gehen sogar bis zu den, aus Teil 4 bekannten, Metal Gear Gekkos. Jeder Gegner hat eine eigene Strategie, und wenn man diese beherrscht, kann man Gegner sehr schnell ausschalten. Auf der anderen Seite kriegt man auch ordentlich aufs Maul, wenn man die Schwachpunkte der Gegner nicht kennt. Desweiteren kriegt man für jeden erledigten Gegner und für die eigene Spielweise, immer jeweils KP. Diese sind dazu da, um Raidens Schwert oder Cyborgkörper aufzuwerten. So kann man seine Leben und Energie erhöhen, oder ihm neue Moves beibringen. Das Schwert lässt sich in Kraft, Absorption und Energie erweitern.
Absorption regelt, wieviel Energie Raiden mit seinem Schwert aufnehmen kann, und Energie Regelt den Energieverbrauch bei der Zeitlupe. Kraft erklärt sich wohl von selbst.
Doch Metal Gear wäre nicht Metal Gear, wenn es nicht doch noch eine Möglichkeit zum Schleichen gäbe. So findet man im Laufe der Zeit verschiedene Waffen. Darunter Kartons und Ölfässer, in denen sich Raiden verstecken kann, und somit auch an vielen Stellen an den Gegnern vorbeischleichen kann, oder diese auch lautlos tötet.
Sofern man dies schafft, wird man auch mit extra KP belohnt.
Außerdem findet man noch Sekundärwaffen, wie Panzerfäuste, diverse Granaten-Arten und 3D-Fotoalben, die zum Ablenken von Gegnern da sind.

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Neben den normalen Leveln gibt es natürlich auch Bossgegner. Diese sind wie gewohnt extrem ausgefallen designed, machen sehr viel Spaß, sind aber auch sehr schwer (Vorallem der aller Letzte Endboss).
Schade find ich nur, dass nur circa die Hälfte der Endgegner auch wirklich wichtige Beiträge zur Story leisten.
Doch das lässt sich leicht verkraften, denn die Story in Rising ist nicht ganz so verwoben und tiefgründig wie in den Metal Gear Solid spielen.
Man kann dieses Spiel sogar spielen, wenn man davor noch kein einziges Metal Gear gespielt hat, wobei dann das nötige Hintergrundwissen fehlt.
Wirklich lang ist das Spiel auch nicht. Nach knapp 7 Stunden hatte ich es auf dem normalen Schwierigkeitsgrad durch. Das Spiel ist wohl eher darauf ausgelegt, dass man es öfters durchspielt, um auch wirklich alle Stärken und Fertigkeiten von Raiden frei zu schalten. Denn es gibt auch diverse Kostüme und andere Hauptwaffen, die man nach und nach mit KP kaufen kann. Außerdem kann man im Storymodus VR-Missionen freischalten und Geheimakten finden.


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Am Ende lässt sich nur sagen, dass Metal Gear Rising den Titel “Metal Gear” wirklich verdient hat. Mal abgesehen davon, dass es kein Stealth-Game ist, hat es eigentlich alles, was Metal Gear aus macht. Es ist extrem actionreich inszeniert. Es hat diesen typischen Kojima-Humor, und es befasst sich mit den klassischen Themen, die so oft in Metal Gear besprochen werden. Die Musik ist wirklich ausgezeichnet und fängt die Stimmung sehr gut ein. Die Grafik ist hübsch, und das Gameplay ist innovativ und macht ordentlich spaß.
Metal Gear-Fans können dem Spiel auf jeden Fall eine Chance geben. Freunde des Genres sollten dieses Spiel auch nicht verpassen. Wer dagegen, weder was mit Metal Gear NOCH mit Action-Adventure der Neuzeit etwas anfangen kann, ist hier wohl an der falschen Adresse.

Nov. 22 '13

Meine Meinung zu Pokemon X/Y


Ich habe wirklich lange auf Pokemon X und Y gewartet
.
Und mit “lange” meine ich, dass ich mich seit der Ankündigung freue, und die Tage bis zum Release mitgezählt habe. Die Y Edition habe ich auch so früh es ging vorbestellt.
Man kann also sagen, dass ich ein ziemlicher Fan der Pokemonspiele bin, und dementsprechend diese Review nicht überraschend kommt.

Mit den neuesten beiden Editionen ist es Gamefreak gelungen dem klassischen Pokemonstyle etwas frischen Wind zu verpassen.
Während ältere Editionen noch klassisch zweidimensional waren, ist X und Y das erste richtige Pokemonspiel, welches komplett in 3D ist. Das ist auch so ziemlich das, was die Edition so besonders macht, und weswegen sich die ganze (oder zumindest die halbe) Welt wieder auf Pokemon gefreut hat.
Der Grafikstil ist wirklich hübsch, und überträgt den Spirit der älteren Spiele in die 3D Umgebung. Generell ist das Spiel ein wirklicher Augenschmaus und hat viele schöne Momente und Orte. 


Dennoch bleibt der Kern der Pokemonspiele im Gameplay, weswegen ich auch gleich dazu komme.
Viele Leute haben sich über die 5 Generation Schwarz und Weiß aufgeregt. Sie mochten die Pokemon nicht, sie fanden das Gameplay altbacken und hatten viele weitere Kritikpunkte, die ich jetzt nicht aufzählen kann und möchte. Aber mal abgesehen davon, dass ich ein Fan der 5. Generation bin, muss ich sagen, dass die Pokemon in X und Y etwas gelungener sind als noch im Vorgänger. Grund hierfür könnte sein, dass der 3DS Ableger sehr viel weniger neue Pokemon abliefert, diese aber dafür sowohl vom Aussehen als auch vom Wesen her besser sind. Außerdem hat die geringe Anzahl an neuen Pokemon zu Folge, dass man im Spielverlauf auf extrem viele alte Pokemon trifft. Man hat kaum eine Route auf der die selben Pokemon erscheinen als zuvor. Das sorgt für jede Menge abwechslung im Spiel, und so lernt man auch zum Beispiel Pokemon aus der 5 Generation nochmals besser kennen.
Doch man trifft nicht nur auf viele alte Pokemon, nein! Gamefreak hat sich diesmal besonders viele Gedanken darüber gemacht, wie man gerade der jüngeren Generation die alten Taschenmonster nochmals schmackhaft macht. Mega Entwicklung heißt das Ganze.
Hierbei handelt es sich um zusätzliche Evolutionstufen, die einige, auserwählte Pokemon erreichen können. Doch diese Entwicklung funktioniert nicht wie üblich. Sie kann nämlich nur während eines Kampfes ausgelößt werden, wenn das betroffene Pokemon ein Item Namens Mega-Stein bei sich trägt. Dabei hat jedes Pokemon seinen eigenen Stein, die es zu finden gilt.


Doch was genau bewirkt die Mega-Entwicklung?

Nun, abgesehen davon, dass die Pokemon sich äußerlich verändern, haben sie vorrübergehend auch veränderte, teilweise echt übertrieben starke Werte, besitzen andere Fähigkeiten oder haben gar einen neuen Typ. So wird Glurak zu Mega Glurak X mit der Typen-Kombination Feuer/Drache oder ein entzückendes Gardevoir wird zu einem Mega Gardevoir mit den Typen Psycho und Fee.
Ja, richtig gehört: Fee! Denn dieser Typ wurde nun auch erstmals in der neuen, sechsten Generation eingeführt, und ist somit seit der zweiten Gen der nächste, neue Pokemon-Typ, und der hat es echt in sich!
Stahl und Gift sind die einzigen Typen die effektiv gegen die zauberhaften Wesen sind, und der Typ Drache zeigt sogar keine Wirkung. Feen hingegen sind aber sehr effektiv gegen Drachen. Das durfte für eine komplette umstruckturierung in den Online-Kämpfen sorgen, denn Drachenpokemon waren zuvor eine sehr beliebte Wahl im Team, da sie kaum Schwächen haben. Der Feentyp hat das ganze nun etwas aufgelockert, und ist bei den Fans mittlerweile eine sehr beliebte Wahl.


Und wenn wir grade schon beim Competitiv-Play sind:
(Wer nicht weis, was EVs sind, sollte das nachgoogeln oder diesen Abschnitt hier überspringen!)
Gamefreak hat das EV-Training um einiges erleichtert. In X und Y hat man nämlich das so genannte Supertraining. Damit kann man nun geziehlt die EVs seiner Pokemon trainieren, und anhand einer Grafik nachschauen, welche EVs die Pokemon auf welche Werte verteilt bekommen. Dies erleichtert und verkürzt das lästige Training enorm, und so kann man sich leichter Spitzenpokemon züchten.
Man merkt also, dass sich die Entwickler über das eigentliche Spiel hinaus mehr Gedanken über die Online-Community gemacht haben.
Auch wenn das Supertraining mit der Zeit langweilig wird…

Darüber hinaus gibt es aber leider nicht viel in Pokemon X und Y zu erledigen.
Man hat zwar mit Illumina City die größte Stadt, die es jemals in einem Pokemon-Spiel gab und in der es auch jede Menge zu entdecken gibt, aber ansonsten bleibt einem nach dem Beenden der Pokemonliga nicht mehr viel zu Machen.
Hier und dort gibt es noch ein paar legendäre Pokemon zu fangen, natürlich ist auch der Duellturm wieder mit von der Partie, aber  deweiteren gibt es wirklich keinen langanhaltenden Spielwert, zumindest nicht für Leute, die Pokemon normal spielen.
Und das ist wiederrum echt sehr schade. Denn in diesem Spiel steckt wirklich viel Potential für mehr. Ich meine, was bringt einem das Supertraining, wenn man keinen Anreiz hat, online und/oder professionel zu Spielen?


Mein Fazit lautet demnach:
Kauft euch dieses wirklich gelungene Pokemon-Spiel (wenn ihr es nicht eh schon längst besitzt).
Es ist wunderhübsch, es ist sehr einsteigerfreundlich, es bietet für Competitiv-Spieler wirklich tolle Features und es macht eine Menge spaß. Dennoch solltet ihr nicht erwarten, dass ihr nach dem Durchspielen noch großartig viel im Spiel unternehmen könnt.
Ich persönlich habe 90 Stunden mit meiner Y-Edition verbracht.
Dabei habe ich einige Pokemon auf EV Trainiert, doch dann war auch bei mir die Luft raus.
Laut den Entwickler wird es auch keine DLCs geben, also erwartet in dieser Richtung wirklich nicht viel.
Ansonsten werdet ihr zumindest 40-60 Stunden gut unterhalten!